Fisch

... kann man prima zusammen mit Apfelhälften in der Pfanne braten. Sie nehmen den Fischgeruch auf und sind außerdem eine köstliche Beilage.

Fleisch und Fisch

... bekommt eine besonders knusprige und leckere Panade, wenn man klein zerdrückte Cornflakes unter die Semmelbrösel bzw. das Paniermhel mischt.

Gebratenes Fischfilet

... bräunt schön beim Braten und schmeckt sehr pikant, wenn man fein geriebenen Käse unter das Paniermehl mischt.

Zander mit Käse-Gnocchi

Zubereitungszeit 60 Minuten

Forellenfilets mit Kartoffel-Käse-Schuppen

Zubereitungszeit 50 Minuten

Sushi-Boot mit Surimi und Mais

Zubereitung 10 min. zzgl. Reiszubereitungszeit

Die Reiszubereitung finden Sie unter dem Stichwort "Sushi-Reis"

Skrei, der einzigartige „Winterkabeljau“ aus Norwegen ist wieder da!

Mit dem Licht kommt der Fisch. Wenn die Dunkelheit der langen Polarnächte schwindet und das Tageslicht sich allmählich wieder zeigt, dann wissen die Fischer auf den Lofoten, es ist so weit: Der Skrei – das „Gold der Lofoten“, so nennen die Norweger den wertvollen Kabeljau – kehrt zurück. Skrei gilt als der exklusivste Fisch Norwegens, und auch bei uns wird die Delikatesse immer beliebter. Der Begriff „Skrei“ ist von dem altnorwegischen Wort „skrida“ abgeleitet, was soviel wie „wandern“ bedeutet.

Im Erwachsenenalter legen die Tiere jährlich mehrere Hundert Kilometer zurück – von der eisigen Barentssee zu den Lofoten, einer Inselgruppe vor der Küste Norwegens. Nur von Januar bis April dauert die Fangsaison dieses besonderen Fisches. Dann entschwindet der Winterkabeljau wieder in die Weiten der Barentssee.
Skrei ist ein saisonal vorkommender norwegischer Kabeljau der höchsten Qualitätsklasse. Er stammt aus den größten Kabeljaubeständen der Welt in der Barentssee, und zwar handelt es sich um den Kabeljaubestand der nordöstlichen Arktis (Gadus morhua). Wenn der Kabeljau seine Geschlechtsreife erreicht (mit rund fünf Jahren), wandert er in den Wintermonaten an die Küsten Norwegens – seinem Geburtsort –, um dort zu laichen. Wenn der Kabeljau diesen Lebensabschnitt erreicht hat, nennen wir ihn Skrei. Beim Skrei handelt es sich also um einen norwegischen Kabeljau, der sein bestes Lebensstadium erreicht hat.
Skrei ist eine norwegische Delikatesse. Jeden Winter seit tausenden von Jahren kehrt der Skrei zum Laichen an seinen Geburtsort zurück. Nur in Norwegen gibt es dieses großartige Phänomen.

Wie unterscheidet sich der Skrei vom an den Küsten beheimateten Kabeljau?
Der Skrei unterscheidet sich von anderen Kabeljauarten durch eine längere, spitzer zulaufende Form und hat eine hellere Hautfarbe. Außerdem wandert er über große Entfernungen hinweg und verbringt seine jungen Jahre in der Barentssee. Hingegen halten sich andere Kabeljauarten überwiegend in Küstengewässern auf und haben einen, im Vergleich zum Körper, sehr großen Kopf. Der Skrei nimmt bei seiner Wanderung von der Barentssee an die norwegische Küste (Lofoten) nur wenig Nahrung zu sich. Dies bedeutet, dass der Mageninhalt im Vergleich zum Küstenkabeljau, der das ganze Jahr über eine eher konstante Nahrungsaufnahme hat, sehr gering ist. Nur diejenigen Fische, denen es gelingt, nach intensiver Nahrungsaufnahme in der Barentssee eine gute Verfassung aufzubauen, beginnen die lange Reise zu ihren Laichplätzen. Nach dem ersten Laichen überspringt ein Teil der geschlechtsreifen Kabeljaufische die zweite Laichzeit. Dieser Anteil ist beim Küstenkabeljau aufgrund der geringeren Wegstrecke zum Laichplatz wahrscheinlich deutlich geringer. Der Skrei zeichnet sich durch festes, hellweißes Fleisch aus.

Wie wird der Skrei gefangen?
Er wird schonend mit Langleinen gefangen, und nicht nur die Fischer behandeln diesen kostbaren Speisefisch mit Respekt, sondern auch Köche und Kenner in aller Welt. Der Skrei, auch Winter- oder Wanderkabeljau genannt, ist etwas ganz Besonderes: Sein Fleisch ist durch die hunderte Kilometer lange Wanderung vom Barentssee zu den Lofoten fettarm, zart und fest – und er schmeckt köstlich. Gefischt wird der Skrei von Januar bis Ostern zwischen der Inselgruppe der Lofoten und dem norwegischen Festland. Dabei ist der arterhaltende Fang streng reglementiert: Nur ausgewählte norwegische Fischereibetriebe dürfen Skrei vermarkten.

Ist der Skrei-Fischfang nachhaltig?
Die größte Kabeljaupopulation ist in der Barentssee zu Hause. Dieser Bestand, zu dem auch der Skrei gehört, gilt als einer der am Besten bewirtschafteten Kabeljaubestände weltweit. Norwegen hat eine ganzheitlich geprägte Einstellung zur nachhaltigen Bewirtschaftung, die auf einer langfristigen Denkweise beruht. Norwegen und Russland tragen die gemeinsame Verantwortung für den Schutz der Bestände und treffen jedes Jahr eine gemeinsame Entscheidung über die Höhe der Fangquoten. Der norwegische Anteil an der Fangquote für Kabeljau liegt im Jahr 2014 bei 443.735 Tonnen. Dies entspricht den Empfehlungen der International Council for the Exploration of the Sea (ICES) und der Fischereikommission, deren Zweck darin besteht, langfristig hohe Ausbeuten zu erzielen und gleichzeitig eine gewisse Stabilität der Fangmengen von Jahr zu Jahr zu erreichen. Das Bewirtschaftungssystem in der Barentssee ist unter anderem vom WWF anerkannt und durch Marine Stewardship Council (MSC) beziehungsweise KRAV zertifiziert.

Dank effektiver Schutzmaßnahmen ist es den Norwegern gelungen, den Bestand dauerhaft zu bewahren. Weil Skrei für die Bewohner der Lofoten von elementarer Bedeutung ist, wird er vom Fang bis zum letzten Veredelungs-Schritt mit besonderem Respekt behandelt: Gefischt wird hauptsächlich mit Lang- und Handangelleinen oder kleineren Netzen. Dies garantiert, dass die wertvollen Tiere beim Fang nicht gedrückt werden und in bester Qualität z.B. in die Fischmanufaktur von "Deutsche See" nach Bremerhaven gelangen.   


Skrei in deutschen Küchen
Eingeführt in Deutschland Anfang der 2000er Jahre, ist Skrei die erfolgreichste Neueinführung an der Fischtheke. Immer mehr Verbraucher interessieren sich für diese Spezialität. Der Absatz ist stetig gewachsen, zuletzt hat er sich sogar verdoppelt. 650 Tonnen Skrei haben deutsche Genießer in 2012 verzehrt, und das mehr als doppelt so oft zu Hause als im Restaurant. Die außergewöhnliche Qualität dieses festfleischigen, feinen Speisefischs, die ein offizielles Gütesiegel garantiert, überzeugt in den unterschiedlichsten Zubereitungsarten.

Aber womit lässt sich Skrei gut kombinieren? Martin Volkelt, Produktentwickler bei "Deutsche See" Fischmanufaktur, erklärt: „Sein Fleisch ist von besonderer Qualität: Es ist fester und fettärmer als anderes Kabeljaufleisch und besticht durch sein charaktervolles Aroma.“ Der Genuss-Tipp von Martin Volkelt: „Ich empfehle, den Skrei auf der Haut zu braten. So bleibt das Fleisch wunderbar saftig und zart. Dazu schmeckt eine saisonale Beilage wie würziger Wirsing besonders gut. Gebratener Skrei harmoniert auch gut mit dem säuerlichen Aroma einer Zitronen-Kapern-Vinaigrette, dazu geschmorte Salatherzen – fertig ist eine raffinierte Vorspeise, die einfach zubereitet ist.“ In Norwegen wird Skrei traditionell mit einer Sauce aus zerlassener Butter, Salzkartoffeln und gedünsteten Karotten serviert. Übrigens: Die Norweger reichen zu Skrei-Gerichten einen kräftigen Rotwein.

Allerdings hat diese Spezialität ihren Preis. Zwischen 25 und 30 € kostet dieser wertvolle Fisch im Fachhandel. Er wird u.a. von "Deutsche See" angeboten. 


         

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