An den Pastatopf, rühren, fertig!

Fans der schnellen Küche aufgepasst: 

Sicher hast Du schon häufig den Begriff One-Pot-Pasta gehört. Und hier ist der Name Programm: Ein leckeres Nudelgericht entsteht im Nu – und wird in nur einem Topf zubereitet. Du gibst also alle Zutaten wie Nudeln, Gemüse, Tomaten, Brühe, Wein und/oder Sahne in einen großen Topf, garst alles zusammen und sparst neben Zeit auch jede Menge Abwasch. Denn dieses Prinzip durchbricht alle Regeln des perfekten Pasta-Kochens. Haben wir nicht gelernt, dass wir mindestens 2 l Wasser pro 100 g Pasta brauchen, um die Nudeln al dente zu garen?  

Und warum müssen Nudeln überhaupt noch schneller zubereitet werden? Schließlich gehören sie eh zu den Blitzrezepten. Denn auch wenn die längere Zubereitungszeit in der Regel die Sauce einnimmt, das Zusammenspiel von Zutaten wie Tomaten, Zwiebeln, Brühe, Sahne, Knoblauch, Salz und Pfeffer ist die Krönung jedes Nudelgerichtes.
 

Und dabei ist die „Technik“, Nudeln in wenig Flüssigkeit zu kochen, dass sie sozusagen ihre eigene Sauce herstellen, nicht neu. In Italien wird One-Pot-Pasta bereits seit dem 13. Jahrhundert gekocht. In Europa eingeführt haben sollen diese Zubereitungsart die Araber. 

9 Tipps für perfektes Gelingen

Reine Topfsache 

One-Pot-Pasta-Rezepte sind super schnell und kinderleicht gemacht: Einfach alle Nudeln und Saucenzutaten in einem Topf, kochen, fertig. Damit die Nudeln gar werden, wählt einen weiten Topf, dass die Nudeln von Beginn an mit Flüssigkeit bedeckt sind. Das ist speziell für Spaghetti wichtig. Da viel gerührt wird ist es praktisch, einen großen, schweren Topf für die Zubereitung zu wählen. So rutscht der Topf nicht auf dem Herd hin und her und die Pasta brennt nicht so schnell an. Denn das kann schnell geschehen, da ja nur wenig Flüssigkeit im Topf ist. Rühren ist bei dieser Methode also das A und O.  

Aus Kochflüssigkeit wird die Sauce

One-Pot-Pasta-Rezepte sind super schnelle Nudelrezepte und kinderleicht gemacht: Einfach alle Nudeln und Saucenzutaten in einem Topf, kochen, fertig. Damit die Nudeln gar werden, wählst Du einen weiten Topf, dass die Nudeln von Beginn an mit Flüssigkeit bedeckt sind. Das ist speziell für Spaghetti wichtig. Da viel gerührt wird ist es praktisch, einen großen, schweren Topf für die Zubereitung zu wählen. So rutscht der Topf nicht auf dem Herd hin und her und die Pasta brennt nicht so schnell an. Denn das kann schnell geschehen, da ja nur wenig Flüssigkeit im Topf ist. Rühren ist bei dieser Methode also das A und O.

Aus Kochflüssigkeit wird die Sauce

Damit die Soße schön cremig wird, benötigst Du 1–1,5 l Flüssigkeit für 500 g Pasta. Das können z.B. 1,1 l Brühe und 400 g stückige Tomaten sein. Oder Du ersetzt 200 ml Brühe durch Sahne oder Weißwein. 

Grün statt weiß

Ein grüner Tipp: Gib ordentlich frische gehackte Kräuter zum Schluss in den Topf. Die verleihen der Pasta nicht nur ein tolles Aroma, sondern helfen auch, Salz einzusparen. 

Ran an den Löffel

Und dann heißt es nur noch: Nudeln, Flüssigkeit, Gemüse, Gewürze und Brühe – ab in den Topf und 10 Minuten kochen lassen. Du musst nur noch alle 2–3 Minuten kräftig umrühren.  

Zeit beachten

Bei der Auswahl der Pasta musst Du jedoch darauf achten, dass sie eine Garzeit von 9–11 Minuten hat. Ob Spaghetti, Penne oder Spinelli ist dann egal. Nur so ist garantiert, dass Nudeln und Gemüse al dente sind. Hätten die Nudeln eine kürzere Garzeit ist das Gemüse noch zu hart, bei längerer Garzeit in der Regel gleich matschig gekocht.  

Gemüse al dente

Beim Zufügen des Gemüses solltest Du darauf achten, dass harte Sorten, wie Möhren oder Porree gleich von Beginn an mit gekocht werden können. Zarterer Broccoli oder Champignons aber bitte erst nach 5–7 Minuten zufügen. Sonst wird dieses Gemüse matschig. Babyspinat brauchst Du sogar erst in der letzten Minute unterrühren – sozusagen kurz vor dem Servieren. 

Pimp it up

Du kannst in Deine One-Pot-Pasta zwar z.B. Hähnchenbrust mitgaren. Aber auch Vegetarier kommen hier voll auf ihre Kosten. Um dem Gericht dann den besonderen Pfiff zu verleihen, können Parmesan- bzw. Pecorinohobel oder gewürfelter Mozzarella, der auf den heißen Nudeln schmilzt, eine perfekte Krönung sein.  

Nur zwei Dinge braucht ihr

Und noch ein Küchenutensil wirst Du für eine One-Pot-Pasta nicht zur Hand nehmen müssen: den Durchschlag. Beim Kochen in wenig Flüssigkeit nehmen die Nudeln fast alles auf. Und diese Flüssigkeit bildet die köstliche Sauce. Ihr braucht für’s Kochen tatsächlich nur einen großen, schweren Topf und einen Kochlöffel!

 

Und hier das Rezept zum Video:

Zubereitungszeit: 15 Minuten vorbereiten, 10 Minuten garen

Pro Portion ca.

Energie

Eiweiß

Fett

Kohlenhydrate

Scharfe One-Pot-Pasta mit Hähnchen

Für 4 Personen braucht Du:

je 1 rote und grüne Paprika
1 Bund Lauchzwiebeln
500 g Hähnchenbrustilet
1 EL Rapsöl
1–1,4 l Hühnerbrühe
500 g Fusilli
1 Dose (400 g) stückige Tomaten
evtl. Instant-Brühe (Pulver)
Salz, Pfeffer
1/2–1 TL Chiliflocken
50 g Hartkäse (am Stück)

Paprika halbieren, putzen, entkernen, abbrausen und klein würfeln. Lauchzwiebeln putzen, abbrausen und in Ringe schneiden. Einige grüne Ringe zum Garnieren beiseite legen. Hähnchenfilet abbrausen, trocken tupfen und mundgerecht würfeln. 

Das Rapsöl in einem großen Topf erhitzen. Hähnchenbrust darin unter Wenden anbraten. Paprika und Lauchzwiebeln kurz mit anbraten. Mit 1 Liter Brühe ablöschen.

Nudeln, stückige Tomaten und evtl. noch Brühe zufügen, bis alles bedeckt ist. Dann aufkochen lassen. Anschließend ohne Deckel bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten köcheln, bis die Nudeln gar sind. Falls sie noch zu bissfest sind, etwas Wasser zugeben und einige Minuten weiter  köcheln. Nach ca. 7 Minuten die übrigen Lauchzwiebelringe zufügen. Die Pasta mit Salz, Pfeffer und  Chiliflocken abschmecken. 

Die One-Pot-Pasta in einer Bowl servieren und mit den beiseite gelegten Lauchzwiebelringen bestreuen. Den Käse frisch darüber hobeln.

Guten Appetit wünscht Euch

Sterni

Über mich

Mein Name ist Anja Sternagel (Sterni). Ich bin Food-Journalistin und arbeite seit über drei Jahrzehnten für die größten Zeitschriften, entwickele, schreibe, style und fotografiere Rezepte. Aus den langen Jahren weiß ich natürlich aus zahlreichen Leserbriefen von den Problemen, die man mit einem Rezept haben kann. Ich möchte euch mit Freude und Leichtigkeit zeigen, wie kinderleicht ihr frische Gerichte zubereiten könnt.